Ein schöner Abschluss des Jubiläumsjahres

20.11.2015

Schon allein die Räumlichkeiten sind sehenswert, die Technikhalle blau ausgeleuchtet, kilometerlange Rohre und Leitungen, Filter und überdimensional große Wassertanks. Die Technik-Führung bot spannende Einblicke hinter die Kulissen des Schwimmbades in der Alzeyer Straße.

Dieter Haag, rechts im Bild, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH, im Gespräch mit dem Fotokünstler Konstantin Killer. 
Dieter Haag, rechts im Bild, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH, im Gespräch mit dem Fotokünstler Konstantin Killer.
Überall gab es etwas zu sehen und zu entdecken. Badleiterin Ines Gräfe (im Bild rechts zu sehen) überraschte die Gäste während der besonderen Führung mit einer Videoinstallation inmitten der weitläufigen Schwimmbadanlage. 
Überall gab es etwas zu sehen und zu entdecken. Badleiterin Ines Gräfe (im Bild rechts zu sehen) überraschte die Gäste während der besonderen Führung mit einer Videoinstallation inmitten der weitläufigen Schwimmbadanlage.
HJ Immel, technischer Leiter des Bades, ist mit seinem umfangreichen Wissen um die technischen Details ein viel gefragter Mann an diesem Abend. 
HJ Immel, technischer Leiter des Bades, ist mit seinem umfangreichen Wissen um die technischen Details ein viel gefragter Mann an diesem Abend.
Im Foyer des Bades begrüßte man die Gäste mit dem (alkoholfreien) Jubiläumscocktail. Im Hintergrund zu sehen, einige der Bilder von Konstantin Killer. 
Im Foyer des Bades begrüßte man die Gäste mit dem (alkoholfreien) Jubiläumscocktail. Im Hintergrund zu sehen, einige der Bilder von Konstantin Killer.
Technik Führung

Über 50 Personen fanden sich ein, um sich über die komplexe Technik kundig zu machen. Meist waren es Stammgäste des Bades, die der Einladung der Freizeitbetriebe Worms GmbH folgten und den ungewöhnlichen Blick hinter die Kulissen des Badalltags werfen wollten.

 
Eröffnet wurde der Abend von Ines Gräfe, Badleiterin und Gastgeberin des Events, die mit einer lockeren Begrüßungsrede die Gäste beim Cocktail-Empfang begrüßte und sie auf die spannende Tour durch ihren Badalltag einstimmte. Charmant stellte sie den technischen Leiter des Bades, Hans-Jürgen Immel, und den Foto-Künstler Konstantin Killer vor und lotste die Gäste gut gelaunt zur Stahltür mit der Aufschrift „Technikräume. Betreten verboten“. Ausnahmsweise betrat sie die Räumlichkeiten gemeinsam mit den Besuchern und startete die abendliche Entdeckungstour durch die Technik. 


Wie sieht das Schwimmbad eigentlich von unten aus?


Mitgebracht hatten die Gäste jede Menge Fragen zur Technik, der Wasseraufbereitung, den umwelttechnischen Daten des Bades. Kein Bereich oder Thema, das nicht einen der Besucher im Speziellen interessierte. Schnell wird klar, für den reibungslosen Bäderbetrieb wird auch eine umfangreiche Technik benötigt. H.-J. Immel und I. Gräfe beantworten die Fragen kompetent und können viele Details und Anekdoten zum Besten geben. 


Der Wormser Schüler und Mitglied des DLRG, Christoph Windisch (10), zeigte sich dabei ebenso beeindruckt, wie ein teilnehmendes Ehepaar (beide über 70). Letztere berichteten über die vielen Besuche innerhalb der vergangenen 50 Jahre. Erst als Ehepaar, dann gemeinsam mit den beiden Kindern und nun mit den Enkeln sei man dem Heinrich-Völker-Bad immer sehr verbunden gewesen. Nun zu sehen, was beim Schwimmen unter dem Becken ist, sei für die beiden sehr imponierend. 


Vernissage im Kellerlabyrinth


Überrascht wurden die Besucher während der Führung von einem speziell ausgeleuchteten Bereich in der Schwimmbadtechnik. Hier hatte der ausstellende Künstler, Konstantin Killer, einige seiner Exponate platziert. Besuchern des Heinrich-Völker-Bades ist der Fotograf kein Unbekannter. Bereits zu Beginn des Jahres führte der amtierende Deutscher Meister der Unterwasserfotografie im Bad ein Unterwasser-Fotoshooting durch. Er begleitete die Führung und erläuterte seine Exponate, beschrieb den Ablauf und Aufwand für solch außergewöhnliche Aufnahmen. 


In den tiefen Katakomben des weitläufigen Schwimmbadareals trafen die Besucher auf eine Videoinstallation des Fotografen. „Das ist ein nicht alltäglicher Ort für eine Ausstellung und gerade deshalb sehr interessant.“ beschreibt einer der Besucher die Eindrücke der Vernissage. Beim nächsten Mal, sagt er, sei er wieder mit dabei und ist ein wenig wehmütig, dass das HVB in 2016 kein Jubiläumsjahr mehr feiert.


Der Einladung nach der Technik-Führung den Abend im Foyer des Bades ausklingen zu lassen, folgten die Besucher geschlossen. Konstantin Killer präsentierte dort in einer Sonderausstellung einige seiner Exponate im Foyer. Zu sehen waren dabei ausgewählte Arbeiten, die unter anderem im Heinrich-Völker-Bad entstanden sind. Zum Ausklang des Jubiläumsjahres wurden alle Teilnehmer mit einem eigens kreierten Jubiläumscocktail verwöhnt.


Weitere Termine in 2016


Für all diejenigen, die für diesen Abend keine Karten mehr ergattern konnten, hat Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH, bereits ein Versprechen parat: "Wir werden selbstverständlich weitere Termine anbieten. Mit einem solch großen Interesse an der Technik-Führung haben wir schlichtweg nicht rechnen können. Zwar haben wir kurzfristig eine weitere Führung angesetzt, aber bei weitem nicht alle Ticketwünsche erfüllen können.“


Die geplanten Termine werden im neuen Jahr auf der Homepage und in der Presse bekanntgegeben.

 
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