Wormser Sportbäder weiterhin geschlossen

16.04.2020

Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen in Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus bleiben alle öffentlichen und privaten Schwimmbäder bis auf weiteres geschlossen.

Teambesprechung unter freien Himmel – das Heinrich-Völker-Bad bietet genügend Platz für den geforderten Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter. Geschäftsführerin Nina Scharer (vorne rechts im Bild zu sehen) ist vor Ort, um die aktuellen Fragen der Mitarbeiter zu beantworten und über die neusten Themen zu informieren. 
Teambesprechung unter freien Himmel – das Heinrich-Völker-Bad bietet genügend Platz für den geforderten Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter. Geschäftsführerin Nina Scharer (vorne rechts im Bild zu sehen) ist vor Ort, um die aktuellen Fragen der Mitarbeiter zu beantworten und über die neusten Themen zu informieren.
Unter den eingeschossigen Sozialräumen, in denen unter anderem die Kasse, Duschkabinen und Umkleiden untergebracht sind, befindet sich die beschädigte Decke. 
Unter den eingeschossigen Sozialräumen, in denen unter anderem die Kasse, Duschkabinen und Umkleiden untergebracht sind, befindet sich die beschädigte Decke.

Seit der Schließung der Wormser Sportbädern am 14. März ist ein Pandemieplan in Kraft. Dieser dient als wichtiges Instrument, das Dienstpläne, Pausenzeiten und Hygienemaßnahmen und vieles mehr regelt und eine einheitliche Arbeitsgrundlage schafft. Die beiden Bäder bieten genügend Raum, um den Mindestabstand der einzelnen Mitarbeiter, die in unterschiedlichen Schichten eingeteilt sind, einzuhalten. Bei einem personellen Ausfall kann somit sichergestellt werden, dass die derzeit umfänglichen Reinigung- und Instandhaltungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt und abgeschlossen werden können. Und bei einem Bad in der Größenordnung des Heinrich-Völker-Bades gibt es jede Menge zu tun, auch außerhalb des regulären Badebetriebes. 

„Wir haben die Revision, die eigentlich für den Juni geplant war, vorgezogen. Aktuell sind wir dabei die Becken zu reinigen und kleinere Reparaturarbeiten durchzuführen. Auch Vorarbeiten für die anstehenden Umbaumaßnahmen, die gegen Ende des Jahres starten sollen, werden von den Mitarbeitern erledigt. Mit Problemen rechnen wir derzeit beim Abbau der Traglufthalle – die Firma, die dies mit uns durchführt, hat ihren Sitz in der Schweiz. Nach dem gestrigen Beschluss mit den anhaltenden Beschränkungen für die Bäderbetriebe ist klar, dass die Saison durch das Auftreten des Coronavirus gehörig durcheinandergewirbelt wurde", bringt Badleitung Ines Szimm mit großem Bedauern zum Ausdruck. Feststeht, dass die finanziellen Einbußen enorm sein werden.

Zusätzliche Einschränkungen im Paternusbad 

Bei der routinemäßigen Begehung im Rahmen der ersten Vorbereitungsarbeiten für die Freibadsaison 2020, wurden von Mitarbeitern unter dem Sozialgebäude des Paternusbades in Worms-Pfeddersheim Schäden an der Kellerdecke festgestellt. Unter den Räumlichkeiten befindet sich ein alter Schacht, der vor langer Zeit als unterirdischer Bachlauf diente. Dieser wurde bereits vor einigen Jahren trockengelegt. Aktuell verlaufen hier die Entwässerungs- und Versorgungsleitungen des Schwimmbades. 

Bei der anschließenden Begutachtung der Decke durch Dipl.-Ing. (FH) Ursula Awenius-Regente, Freizeitbetriebe Worms GmbH und Gebäude-bewirtschaftungsbetrieb, sowie Neiss Tragwerksplanung wurden gravierende Schäden festgestellt.  In dem Gutachten heißt es wörtlich: „Die Standsicherheit der Decke ist nicht mehr gewährleistet. […] Die Nutzung der Räume ist daher ab sofort zu untersagen!“ 

„Derzeit sind wir dabei intensiv zu prüfen, welche Möglichkeiten und Maßnahmen für eine Sanierung in Frage kommen. Sobald uns Ergebnisse vorliegen, werden wir über das weitere Vorgehen informieren“, so Uwe Franz, Beigeordneter der Stadt Worms.

 
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