Investition in die Zukunft

19.04.2018

Im Zeitplan: Erneuerung der Sicherheitstechnik im Heinrich-Völker-Bad läuft während des Badebetriebs weiter.

Oberbürgermeister Michael Kissel und Beigeordneter Uwe Franz nahmen die Bauaktivitäten im Heinrich-Völker-Bad in Augenschein und vergewisserten sich, dass die aktuellen Maßnahmen zur Erneuerung der Sicherheitstechnik im vorgeschriebenen Zeitplan verlaufen.

Die brandschutztechnische Sanierung des Heinrich-Völker-Bades schreitet zügig voran. Eine große Herausforderung hierbei ist es, den Badebetrieb während der tiefgreifenden Maßnahmen aufrechtzuerhalten. Bislang geschah dies vornehmlich hinter den Kulissen und für die Badegäste auf den ersten Blick nicht wahrnehmbar. Die aktuellen Arbeiten erforderten es allerdings nun, einige Bereiche des Bades außer Betrieb zu nehmen und vollständig zu entkernen. Davon sind temporär unter anderem das Besucher-WC im Eingangsbereich sowie das Besprechungszimmer für die Badmitarbeiter betroffen. Das Besprechungszimmer bzw. der Mitarbeiterraum wird gemeinsam mit dem angrenzenden Umkleide- und Sanitärbereich des Personals saniert. Die Toilette in der Eingangshalle wird erneuert und barrierefrei ausgebaut. Weitere Maßnahmen, die noch anstehen, fallen im Büro des Technikbereichs statt – hier wird, ebenso wie im Kellergeschoss, ein zusätzlicher Notausgang eingebaut. Die Schwimmhalle und der Stelzenbau erhalten ebenfalls weitere Fluchtwege

Oberbürgermeister Michael Kissel und Beigeordneter Uwe Franz wurden von Bauleiterin Dipl.-Ing. Ursula Awenius-Regente und Kai-Uwe Angermayer vom Ingenieurbüro Bawel & Angermayer gemeinsam mit Badleiterin Ines Szimm durch die Baustelle geführt, wo bereits zahleiche Maßnahmen termingerecht durchgeführt wurden. „Nach 35 durchgeführten Jourfix Terminen sind die Arbeiten zum anlagentechnischen Brandschutz bis zu 90% umgesetzt und fast fertiggestellt“, so Angermayer. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Inbetriebnahme der neuen Sicherheitstechnik ab dem 16.04.2018 beginnt und bis Ende Mai abgeschlossen sein wird. Danach folgt der Rückbau von Altanlagen. Weiterhin wurden Komponenten der Gebäudelichtsteuerung erneuert und ausgetauscht sowie eine benutzerfreundliche Visualisierung auf den PCs realisiert.

„Arbeiten an der Erdungs- und Verteileranlage werden voraussichtlich noch bis Herbst 2018 ausgeführt. Diese finden aber überwiegend in der Technikebene des Bades statt und stören somit nicht das Badevergnügen der Schwimmbadbesucher“, führt Bauleiterin Ursula Awenius-Regente weiter aus.

 Zahlen und Fakten

·         Für die Brandfrüherkennung und Alarmierung der Feuerwehr sorgen zukünftig 272 automatisch Rauchmelder, die über das gesamte Bad verteilt sind. 

·         Die Alarmierung des Bades erfolgt in den Schwimmbereichen über Soundprojektoren der Sprachalarmierungsanlage.  Insgesamt wurden hier 249 neue Lautsprecher installiert.

·         Bei Stromausfall sorgen 368 neue Bereitschaftsleuchten und 91 Hinweisleuchten an Notausgängen und Sammelplätzen für das richtige Licht, damit die Besucher das Bad im Notfall sicher verlassen können.

·         Insgesamt wurden für den Einbau der neuen Sicherheitstechnik 21 km Kabel, 5,5 km Installationsrohre und rund 1 km Kabelbahnen verlegt.

 Seit 2016 wurden ca. 1 Mio. Euro in die technische Gebäudeausstattung investiert. Insgesamt sind 1.724.860 Euro für die Interimsmaßnahmen Sicherheitstechnik veranschlagt. „Der Baustellentermin macht deutlich, welch immenser finanzieller und fachlicher Aufwand sich hinter dem Begriff brandschutztechnische Aufrüstung verbirgt. Gleichwohl sind die bisher insgesamt aufgebrachten 1,4 Mio. Euro eine gute Investition in die Sicherheit unserer Badegäste. Gemeinsam mit Uwe Franz werde ich mich dafür einsetzen, dass auch der Umbau des Warmwasseraußenbeckens mit Unterstützung des Landes ermöglicht werden kann“, betont Oberbürgermeister Kissel.

Auch Beigeordneter Uwe Franz ist nach dem aktuellen Stand zuversichtlich, dass alle Interimsmaßnahmen bis Ende 2018 im eingeplanten Kostenrahmen abgeschlossen sein werden: „Unser 50jähriges Bad kann durch die vorgenommenen Maßnahmen einer gesicherten Zukunft entgegengehen.“

 
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