Vertreter des Donnersbergkreises nehmen „Luftikus“ in Augenschein

11.02.2022

Ein Treffen unter Kollegen - unter diesem Motto stand die Zusammenkunft und der Erfahrungsaustausch mit den Vertretern aus dem Donnersbergkreis. Kreisbeigeordneter Dr. Jamill Sabbagh, Rudolf Franzmann, ehemaliger MdL und Vertreter der DLRG Ortsgruppe Winnweiler, Sebastian Stollhof, Leiter Büro des Landrates der Kreisverwaltung Donnersbergkreis und Reinhard Wohnsiedler, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Eisenberg, zeigten großes Interesse an der Traglufthalle des Heinrich-Völker-Bades und hatten um diesen Termin gebeten.

Donnersbergkreis Besuch Luftikus
Donnersbergkreis Besuch Luftikus

Im Rahmen eines Rundgangs, der von Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst und Nina Scharer, Geschäftsführerin der Freizeitbetriebe Worms GmbH geleitet wurde, stellte Badleiterin Ines Szimm zunächst das Heinrich-Völker-Bad vor und versorgte die Besucher mit Informationen zur geplanten Sanierung und zum Umbau des kombinierten Hallen- und Freibades in Worms. Zentrales Thema des Gespräches war jedoch die Traglufthalle „Luftikus“, die erstmals in 2007 über das 50-Meter-Becken gespannt wurde, um nach der Schließung eines Schulbades im Jahr 2007 den dringenden Bedarf an zusätzlichen Wasserflächen zu bedienen. 

„Für die Stadt Worms war die Anschaffung des Luftikus die absolut richtige Entscheidung“, bestätigt Beigeordneter Horst, der die beiden Bäder in Worms als unverzichtbaren Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge sieht. Gleichzeitig seien die gegenwärtigen beschlossenen Investitionen in das Henrich-Völker-Bad dringend notwendig, um wieder mehr Kinder zum Schwimmer ausbilden zu können. Mit dem neuen Lehrschwimmbecken wird eine weitere Wasserfläche geschaffen, die zukünftig für den Trainings- und Kursbetrieb der Schulen, Vereinen und den Schwimmkursen der Wormser Sportbäder zur Verfügung stehen wird, so Horst.

Bei der Wahl der Traglufthalle entschied man sich seinerzeit hinsichtlich der Lebenszykluskosten für die energetisch wirtschaftlichste Variante. So besitzt die vierwandige Halle eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und doppelwandige Membranen. Das gesamte Projekt ist damals durch ein Sonderförderprogramm für Schwimmbäder und Sportanlagen des Landes Rheinland-Pfalz möglich geworden. 

Auch im benachbarten Donnersbergkreis beschäftigen sich einige Verbandsgemeinden im Kreis, die ein Bad betreiben, mit den Schwimmvereinen, DLRG-Ortsgruppen und dem Kreis mit der Frage, ob eine Traglufthalle über einem der Freibäder im Landkreis eine Option sein könnte, denn auch hier sind die fehlenden Kapazitäten nach den Badschließungen der vergangenen Jahrzehnte eine große Sorge. Stollhof: „Wir sind derzeit gemeinsam auf der Suche nach einer Lösung, um auch in der kälteren Jahreszeit zusätzliche Schwimmkapazitäten bieten zu können, damit weitere Schwimmkurse durchgeführt werden können, Schulen Möglichkeiten für Schwimmunterricht haben und alle DLRG-Ortsgruppen oder Vereine im Winter trainieren können.“

Beim Blick hinter die Kulissen und Gesprächen mit den Berufskollegen nahmen die Vertreter des Donnersbergkreises den „Luftikus“ in Augenschein, konnten aus erster Hand von den Erfahrungen aus Worms erfahren und sich gegenseitig zu Fragen bei der Anschaffung, Wartung und Unterhaltungskosten austauschen und über Herausforderungen diskutieren.

 
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